Das emotionale Erbe des Nationalsozialismus

Bild: Bronzeband um den Synagogenbrunnen mit der Aufschrift Erinnere dich

Mehrere Generationen nach Ende der nationalsozialistischen Herrschaft ist ihr emotionales Erbe in der deutschen wie europäischen Gesellschaft diffuser geworden, aber nicht weniger wirksam. Eine ‚Gnade der späten Geburt‘ gibt es nicht: Noch immer ringen Nationen, soziale Gruppen und Familien mit Gefühlen der Schuld, Scham, Trauer, Wut – aus den unterschiedlichsten Hintergründen.

Unser Anliegen ist es, durch die Veranstaltungsreihe Sichtbarkeit für die anhaltenden und sich wandelnden Gefühle zum Nationalsozialismus zu schaffen. Denn nur so kann ein reflektierter Umgang mit ihnen in der Erinnerungskultur gelingen. Hierzu beleuchten Expert:innen aus biografischer, historischer, psychologischer und pädagogischer Perspektive die Wirkweisen und den Umgang mit diesem Erbe.

Eine Veranstaltungsreihe des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus der Städtischen Museen Freiburg, in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Freiburg e.V. und der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher e.V.

(Erstellt am 21. Februar 2022)